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Zodiac.ch - Historische Zeitungsartikel

Historische Zeitungsartikel

Hier findet Ihr historische Zeitungsartikel, die ich im Archiv vom Luzerner Tagblatt und Obwaldner Volksfreund
gefunden habe. Diese Artikel sind in der Zeit zwischen 24.04.1970 und 19.09.1991 erschienen. Leider endet
das Archiv am 31.10.1991 und so konnten keine weiteren Artikel gefunden werden. Habt Ihr noch alte Zeitungsartikel
die wir veröffentlichen könnten, oder wisst wo wir diese finden? Dann meldet Euch doch bitte über das Kontaktformular bei uns.

21.04.1970 17.10.1975 12.12.1975 18.02.1977 02.08.1977 02.05.1980
17.02.1981 16.10.1981 17.04.1982 13.07.1982 02.09.1982 26.11.1982
28.01.1983 31.08.1984 29.08.1985 01.09.1988 03.09.1988 10.02.1988
19.09.1991 Nachwort        
Die Veröffentlichung der Ausschnitte erfolgt mit freundlicher Genehmigung von ZentralGut.ch.
 Den jeweiligen Link zum Originalartikel finden Sie direkt beim entsprechenden Beitrag.
 Zur besseren Lesbarkeit wurden kleine Tipp- und Grammatikfehler aus den historischen Artikeln behutsam korrigiert.

Zodiac zieht von Zug nach Kerns um

Die Funkgerätefabrik Zodiac, bisher mit Sitz in Zug, wird voraussichtlich im März 1971 ihre Produktion in Kerns aufnehmen.
Es handelt sich um ein ausländisches Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland und Schweden.
Um mit der Einführung und Schulung von Personal beginnen zu können, wurden in Sarnen provisorische Lokalitäten gemietet.
In der Herstellung sollen zirka 45 Personen beschäftigt werden, darunter auch Lehrlinge in den Berufen
Elektromechaniker und Radioelektriker, was für den Nachwuchs in Kerns von großer Wichtigkeit ist.

Erschienen im Obwaldner Volksfreund in der Ausgabe vom 21. April 1970.

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Öffentlichkeitsvorstellung

Von Eric Elsener

Zodiac-Erzeugnisse kommen aus Kerns
Arbeitsplätze für Obwalden
Im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kreisen
wurde die Zodiac Funksprechgeräte AG, Kerns, der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei diesem Unternehmen,
das sich neu in Kerns niedergelassen hat, handelt es sich um eine "Wachstumsindustrie" im wahrsten
Sinne des Wortes

Obwohl der Umsatz des schweizerischen Unternehmens (die Zodiac ist auch im Ausland vertreten)
von 4,5 Millionen Franken im Jahr 1970 auf über 12 Millionen im Jahr 1974 anstieg und 1975
15 Millionen erreichen dürfte, glaubt der Verwaltungsrat noch an weitere Entwicklungsmöglichkeiten.
Im Verlauf der letzten zwölf Monate ist es uns gelungen, auf neuen Märkten in
Afrika, im Nahen Osten und in Osteuropa erstmals Fuss zu fassen, erklärte
Verwaltungsratspräsident Dr. Guido Renggli (Zug).
Als besonders wertvoll wird von der Obwaldner Regierung und vom Kernser Einwohnergemeinderat der
Umstand bezeichnet, dass die Firma Zodiac nächstes Jahr Lehrlinge der technischen
und kaufmännischen Branche wird beschäftigen können.
Diesem Umstand muss im Zeitalter der Rezession grösste Bedeutung geschenkt werden.
Hinzu kommt noch, dass 32 der 35 Mitarbeiter der Zodiac in Kerns Schweizer sind.
Spezialisiert auf Fernmeldewesen
Die Zodiac-Gruppe, die ursprünglich aus Schweden stammt, hat sich im Herbst 1969
in der Schweiz niedergelassen. Zur Gruppe gehört die Zodiac AG Kerns (Aktienkapital 0,8 Millionen Franken),
die Sanwa Trading Co. Ltd., Zug (0,2 Millionen Franken) und die Zodiac Svenska AG, Stockholm (0,5 Millionen Franken).
Eine Zweigniederlassung in Tokio und zahlreiche Vertretungen in der ganzen Welt sorgen dafür, dass
die Erzeugnisse des Unternehmens weltweit bekannt sind.
Die Zodiac-Gruppe befasst sich mit Fernmeldewesen und innerhalb dieses umfangreichen Gebietes
hauptsächlich mit den zwei Teilbereichen Funksprechanlagen und Personensuchanlagen.
Die vertriebenen Geräte stammen nicht alle aus eigener Produktion, wohl aber in der auf dem Markt erscheinenden
Form und Ausführung aus den eigenen Entwicklungslabors.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 17.10.1975 erschienen.

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Firmenbericht

Kerns. Firmenbericht, der Schweiz. Handelszeitung entnommen.

Die Zodiac-Gruppe Kerns, ursprünglich aus Schweden stammend, hat seit Herbst 1969 ihren Hauptsitz in der Schweiz.
Zur Gruppe gehören heute: die Zodiac Funksprechgeräte AG, Kerns, mit Zweigniederlassung in Tokio, die Sanwa Trading Co. Ltd., Zug,
und die Zodiac Svenska AG, Stockholm.
Das Unternehmen befasst sich mit Fernmeldewesen und innerhalb dieses umfangreichen Gebietes hauptsächlich mit zwei Teilbereichen, nämlich Funksprechanlagen und Personensuchanlagen. Die vom Unternehmen vertriebenen Geräte stammen nicht alle aus eigener Produktion, wohl aber in der auf dem Markt erscheinenden Form und Ausführung aus den eigenen Entwicklungslabors. In eigener Regie werden heute UHF-Geräte hergestellt, und zwar in Werkstätten in Kerns und in einem besseren Betrieb in Dänemark.
Zodiac-Geräte finden sich heute in zahlreichen Ländern Europas sowie in Australien, Senegal, Kuwait, Persien und den USA. Die Geräte begleiten Himalaya-Expeditionen, Techniker der ungarischen Staatsbahnen, Jäger in Lappland, den König von Norwegen auf seiner Jagd, Feuerwehrleute in Moskau, aber auch Radarpatrouillen der Obwaldner Kantonspolizei.
Obwohl der Umsatz des schweizerischen Unternehmens von 4,5 Mio. im Jahre 1970 auf über 12,0 Mio. Fr. im Jahre 1974 anstieg und im Jahre 1975 15,0 Mio. erreichen dürfte, sieht die Firma noch gute Entwicklungsmöglichkeiten.
Im Laufe der letzten 12 Monate ist es dem Unternehmen gelungen, in etlichen neuen Märkten in Afrika, im Nahen Osten und in Osteuropa erstmals Fuß zu fassen, in Gebieten also, wo nach Ueberzeugung der Firma noch gute Absatzmöglichkeiten vorhanden sind.

Dieser Firmenbericht ist in der Zeitung Der Obwaldner am 12. Dezember 1975 erschienen.

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Brand in der Firma Zodiac

Kerns. (Mitg. von der Kapo Obwalden) Am Mittwochabend ca. um 21.30 Uhr wurde durch einen aufmerksamen Anwohner im Firmengelände starke Rauchentwicklung festgestellt. Unverzüglich wurde die Feuerwehr alarmiert. Der Brand war an der Nordostseite des Gebäudes ausgebrochen und breitete sich bis zum Dach aus. Der starken Rauchbildung wegen konnten vorerst nur Angehörige des Gasschutzes ins Gebäude vordringen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Stark verwüstet wurden zwei Funkmeßräume, ein Labor und eine WC-Anlage. Die Polizei befasst sich mit der Brandermittlung. Es entstand schätzungsweise ein Sachschaden von ca. 150 000 Franken.
Von der Firma Zodiac war noch zu erfahren, daß die Instandstellung der beschädigten Fassadenteile einige Wochen dauern würde. Trotz einiger Umstellungen werde der Betriebsablauf aber nicht stark beeinträchtigt.

Dieser Artikel ist im Obwaldner Volksfreund am 18.Februar 1977 erschienen.

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Fussball

Viel Prestige am Firmenturnier
Bessere Verhältnisse herrschten am Firmenturnier vom Samstag. Hier setzte sich die Kreditanstalt im Finalspiel gegen Krummenacher AG durch und Zodiac entschied den Kampf um den 3. Platz gegen die Firma Leister nach Verlängerung im Penaltyschießen für sich. Damit konnte die starke Equipe der Kreditanstalt den Vorjahressieg im Feld der 8 Mannschaften wiederholen. (an)

Dieser Artikel ist im Obwaldner Volksfreund am 2.August 1977 erschienen.

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Zodiac entlässt Arbeiter

Zodiac Kerns klagt über Absatzschwierigkeiten

Trotz großen Erfolgs auf dem Gebiet des CB-Funkes und intensiver Bearbeitung neuer Märkte sowie im Vergleich zu den Konkurrenten relativ guter Verkäufe im Bereich Privat-Funk ist es ZODIAC Communications AG nicht gelungen, den weltweit anhaltenden Umsatz-Rückgang der Privat-Funk-Branche zu kompensieren. Die Geschäftsleitung musste daher den Beschluss fassen, die ZODIAC zu dimensionieren. Es sind von dieser Maßnahme sämtliche Bereiche außer Kundendienst und Verkaufsorganisation betroffen.

Dieser Entscheid trifft einen Viertel der Angestellten. Aufgrund der gegenwärtigen Konjunkturlage und nach Rücksprache mit dem kantonalen Arbeitsamt und dem Gewerbedepartement bestehen gute Hoffnungen, dass dieses Personal in der Region gleichwertige Arbeit finden wird.

Dieser Artikel ist in der Zeitung Der Obwaldner am 2.Mai 1980 erschienen.

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Zodiac wird internationaler

Wie die Zodiac Communications AG in Kerns mitteilt, wurde sie durch die Simrad-Gruppe aus Norwegen übernommen. Diese Gruppe ist seit über 25 Jahren weltbekannt, insbesondere für elektronische Geräte für Fischerei, Schifffahrt und Kommunikation. In den letzten Jahren schuf sie sich eine Spitzenposition in neuen Gebieten wie den Nordsee-Oelaktivitäten und der Entwicklung der Produktion von Laser-Entfernungsmessgeräten für militärische Anwendungen. Die Übernahme der Zodiac durch Simrad bedeutet für das Unternehmen in Kerns einen wertvollen Schritt, um eine breitere internationale Basis zu erlangen und Möglichkeiten zu schaffen, mit neuen interessanten Produkten zu arbeiten. Als wichtigste Konsequenz betrachtet man in Kerns die Möglichkeit, das Zodiac-Funkgeräteprogramm weiterzuführen und auszubauen, um die Kunden weiterhin bedienen zu können. Zu diesem Zweck wurde auf Ende Januar 1981 in Sijden C. van der Pijl ein neuer Geschäftsführer eingestellt. Er hat eine langjährige Erfahrung in dieser Branche. Der Verwaltungsrat besteht nun aus Erik Mustad, Walter Ettlin und Dr. Hans Heß. Zodiac gibt sich überzeugt, unter der neuen Geschäftsführung erfolgreich wirken zu können. OW

Dieser Artikel ist im Obwaldner Volksfreund am 17.Februar 1971 erschienen.

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Problemlos in der Handhabung.
Zuverlässig unter allen Bedingungen.

ZODIAC Communications AG
6064 Kerns/OW
Tel. 041 66 01 01

Diese Werbung ist im Luzerner Tagblatt am 16.Oktober 1981 erschienen.

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Zodiac AG: Sanierung noch möglich

Kernser Firma deponierte beim Obwaldner Kantonsgericht ihre Jahresbilanz 1981

KERNS – Schwierige finanzielle Lage bei der Kernser Elektronikfirma Zodiac Communications AG: Die Unternehmung, die Funksprechgeräte herstellt, musste ihre letzte ordentliche Jahresbilanz beim Kantonsgerichtspräsidenten von Obwalden deponieren. Da konkrete Tatsachen für eine baldige Sanierung sprechen, hat dieser bis Ende Juni den Aufschub eines allfälligen Konkurses gewährt.

but. Kerns scheint gegenwärtig ein wirtschaftlich «heißes Pflaster» zu sein: Spätestens am 29. April muss der Verwaltungsrat der Hotel Belmont AG für das vor zwei Jahren in Kerns eröffnete und seit dem letzten Dienstag geschlossene Hotel konkrete Sanierungsvorschläge eingereicht haben, um den Konkurs abzuwenden. Nun sind auch die finanziellen Probleme der Zodiac AG offenkundig geworden.

Schon länger in kritischer Lage
Die Zodiac Communications AG war am 18. September 1980 durch die Simrad-Gruppe mit Sitz in Oslo in einer kritischen Situation von ihren damaligen schwedischen Eigentümer übernommen worden. Nach einem Konflikt mit der alten Geschäftsführung wurde am 1. Januar 1981 der Holländer Simon van der Pijl mit dem Management der Kernser Tochterfirma betraut. Mit beträchtlichen Investitionen und einer intensiven Produktunterstützung durch die Simrad-Gruppe wurde gegen die Belastung alter Hypotheken angekämpft. Mit einer Umsatzunahme von rund 15 Prozent verzeichnete die Firma 1981 dennoch einen Betriebsverlust. Dank einem Liefervorsprung vor konkurrierenden Firmen konnte jedoch in den Monaten Januar und Februar 1982 zum erstenmal seit 1977 wieder ein Reingewinn erwirtschaftet werden. Diese Tendenz wird laut Geschäftsführer Simon van der Pijl sicher bis Juni andauern.

Jahresbilanz deponiert
Trotzdem mussten die Verantwortlichen der Firma Zodiac ihre Jahresbilanz 1981 beim zuständigen Obwaldner Richter, Kantonsgerichtspräsident Dr. Hans Leuchtmann, deponieren. Mit einer Verfügung vom 13. April hat dieser dem Gesuch um Aufschub mit der Begründung der Möglichkeit einer baldigen Sanierung entsprochen. Und diesen Zeugnis stellt er hierbei auch der jetzigen Verwaltung aus, indem er ausdrücklich bewilligt, dass ihr die Geschäftsführung überlassen werde.
Tatsächlich kann die Firma Zodiac auch ein gut ausgearbeitetes Sanierungskonzept vorweisen, dem die Gläubigerbanken bereits grundsätzlich zugestimmt haben. Geschäftsführer van der Pijl: «Unsere Lage ist wohl nicht die beste, aber sie ist so gut wie noch nie zuvor. Mit der Umsatznahme und dem Zwischenabschluss mit Gewinn vom Februar lässt sich die Möglichkeit einer baldigen Sanierung positiv bewerten. Unsere Firma hat auch keinerlei Lieferantenschulden, Lohnschulden oder Betreibungen hängig.» Die finanziellen Schwierigkeiten, welche die Firma Zodiac momentan zu bewältigen hat, sind nicht der jetzigen Verwaltung und Geschäftsführung anzulasten.

Personal orientiert
Seit der Übernahme aus einer Konkurssituation im September 1980 wurde auch das Personal laufend über den Stand der Firma orientiert. Das Personal schätzt die offene Geschäftsführung. So waren denn auch bis heute praktisch keine Personalabgänge zu verzeichnen.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 17.April 1982 erschienen.

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«Zodiac AG»: Weitere Sanierungsbemühungen

Ein Begehren der Kernser Gesellschaft um einen gerichtlichen Nachlass ist bereits genehmigt

KERNS – Die Kernser Firma «Zodiac Communication AG» kann nicht wie erhofft außergerichtlich saniert werden. Nach gescheiterten Verhandlungen mit den Hauptgläubigergruppen hat der Verwaltungsrat auf den 30. Juni ein Begehren für einen gerichtlichen Nachlass gestellt. Dieses Begehren wurde nun laut einer Mitteilung der Kernser Gesellschaft von gestern am 8. Juli genehmigt.

Bekanntlich sah sich die Kernser Firma Ende März dieses Jahres gezwungen, die Bilanz beim Kantonsgerichtspräsidenten von Obwalden zu deponieren. Konkrete Tatsachen für eine baldige Sanierung des Unternehmens sprachen, wurde damals ein Gesuch um Konkursaufschub von drei Monaten genehmigt. Das Begehren um einen gerichtlichen Nachlass ist laut Mitteilung der «Zodiac AG» deshalb eingereicht worden, weil die Verhandlungen mit den Hauptgläubigergruppen nicht zum gewünschten endgültigen Resultat führten», wie es in der Mitteilung wörtlich heißt.

In einer kritischen Situation vom damaligen Eigentümer wurde die «Zodiac AG» im September 1980 durch die «Simrad»-Gruppe übernommen. Mit beträchtlichen Investitionen und einer intensiven Produktunterstützung durch diese Gruppe wurde erfolgreich gegen die Belastung alter Hypotheken angekämpft. Dies schlägt sich jetzt in Zahlen aus, denn in den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnte erstmals seit 1977 wieder ein Reingewinn erwirtschaftet werden.

«Die Lage der Gesellschaft ist immer noch positive», wird in der Mitteilung festgehalten, «so bestehen keine Lieferanten-, Lohn- oder Sozialschulden, und es sind keine Betreibungen hängig.» Die außergerichtliche Sanierung sei hauptsächlich deshalb nicht erreicht worden, weil die Interessen der Hauptgläubiger zu verschieden seien. Falls eine gerichtliche Sanierung verwirklicht werden könne, sei die Weiterführung der geschäftlichen und somit die Erhaltung der 18 Arbeitsplätze gesichert, glaubten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Zodiac AG, die 1981 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent steigern konnte.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatte  am 13.Juli 1982 erschienen.

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Die Innerschweiz an der Fera

Sieben Innerschweizer Firmen stellen in den Züspa-Hallen aus

Zuversichtliche «Zodiac AG»
Viel Zuversicht herrscht an einem Innerschweizer Fera-Stand, wo man dies eigentlich nicht so selbstverständlich erwarten konnte: Die 14jährige Kerner Firma «Zodiac Communications AG» schein seit dem 1. Januar mit ihrem Verkaufsangebot den Markt wieder fest in Griff zu haben. «Bei der Frequenzerweiterung auf den SSB-Bereich zu Beginn dieses Jahres hatten wir für drei Monate lang ein entsprechend ausgestatteten Gerät alleine auf dem Markt. Seit dem 1. Januar konnten wir denn auch dieses Jahr bisher immer gewinnbringend arbeiten», erklärte Verkaufsleiter Hardy Regli von der «Zodiac AG» gestern dem «Tagblatt».

Mit einem «Zodiac»-AM/FM/SSB-Gerät will man am Wochenende von 11./12. September sieben Leute von Obwaldner «CB-Klub» einen neuen Funkweltrekord aufstellen. Der Rekord ist bereits bei der «Guinness»-Organisation angemeldet und soll den bisherigen Rekord (55 Stunden) um 20 Stunden verlängern.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 2.September 1982 erschienen.

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Kerns: Zodiac droht Konkurs

KERNS – spk. Die Zodiac Communications AG in Kerns OW, Herstellerin von Funkgeräten und ähnlichen elektronischen Apparaten, muss 3,2 Millionen Franken zusammenbringen, wenn sie nicht den Konkurs anmelden will. Den Aktiven von 2,97 Millionen stehen Forderungen von 5,95 Millionen gegenüber. Den Gläubigern wurde die Auszahlung einer 55-Prozent-Dividende vorgeschlagen. Die 30 Gläubiger müssten danach auf 45 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Auch wenn sie dies tun und dem vorgeschlagenen Nachlassvertrag zustimmen, müssen noch die restlichen 55 Prozent oder 3,27 Millionen sichergestellt werden. Dies ist zurzeit Gegenstand von Verhandlungen, insbesondere mit den beteiligten Banken.

Die Zodiac beschäftigt in Kerns zurzeit 16 Mitarbeiter.

Dieser Artikel ist im uzerner Tagblatt am 26.November 1982 erschienen.

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Kerns: Ja der Gläubiger rettet 15 Arbeitsplätze

Gläubigerversammlung der Zodiac Communications AG stimmt Betriebsweiterführung zu

SARNEN/KERNS – Mit hundertprozentiger Zustimmung der Gläubiger wurde gestern der Nachlassvertrag der Kernser Zodiac Communications AG genehmigt. Die Nachlassdividende beträgt für die Mehrheit der Gläubiger 55 Prozent. Dank der positiven Einstellung der Zodiac-Geldgeber konnte der Vertrag zustande kommen und 15 Arbeitsplätze gesichert werden. Der Nachlassvertrag wurde auch vom Obwaldner Obergericht bestätigt.

In der Bestätigungsverhandlung vor dem Obwaldner Obergericht wurde das Nachlassverfahren in Sachen Zodiac Communications AG, Kerns (einer Spezialfirma für Geräte aus dem Kommunikationsbereich) mit einem Prozentvergleich beendet. Ausnahmslos stimmten die Gläubiger einem Nachlassvertrag zu, in dem folgende Abmachungen festgelegt wurden: Aus den Forderungen der Gläubiger in Höhe von 5,951 Millionen Franken und den verfügbaren Mitteln von 2,974 Millionen Franken ergibt sich für die Mehrheit der Gläubiger eine Nachlass-Dividende von 55 Prozent. Es erfolgt eine sofortige Barzahlung von 100 Prozent der Dividende an die Kleingläubiger und von 50 Prozent an die Großgläubiger. Für die restlichen 50 Prozent bestehen Rückzahlungsvereinbarungen mit für verschiedene Gläubigergruppen unterschiedlichen Sicherstellungen. Die heutige Muttergesellschaft Simrad verzichtet zu 100 Prozent auf ihre Dividende und wandelt diese in Aktienkapital um. Zudem stellt die Simrad-Aktionärin für die Finanzierung und Sicherstellung des Nachlassvertrages 380 000 Franken zur Verfügung. Aufgrund der Prüfung von Bilanz und Entstehungsweise der Verschuldung. Mitte der siebziger Jahre stellten die Sachwalter Bachmann & Co., Luzern, die Nachlasswürdigkeit fest, die auch vom Obergericht bestätigt wurde.

Alte Verpflichtungen
Nachdem die Zodiac Communications AG im September 1980 durch die norwegische Simrad-Gruppe übernommen worden ist, konnte sie erhebliche Verpflichtungen aus den siebziger Jahren nicht amortisieren. Verhandlungen mit den Gläubigern waren an den unterschiedlichen Beteiligungen und Interessen gescheitert, worauf am 30. Juni 1982 ein Gesuch um Nachlass-Stundung eingereicht wurde.

1982 im Aufwind
Obwohl die Firma Zodiac durch die Publizität im Zusammenhang mit Konkursaufschub und Nachlass-Stundung in ihren kommerziellen Aktivitäten stark beeinträchtigt worden ist, hat der Betrieb 1982 dank neuen Produkten für die Schweizer- und Auslandsmärkte ein recht erfolgreiches Jahr realisieren können. Auch die Voraussichten sind nicht schlecht. Wurden bereits im letzten Jahr zwei neue Produkte für den Kommunikationsbereich auf den Markt gebracht, so sind für 1983 drei weitere Lancierungen vorgesehen. Durch die Annahme des Nachlassvertrages kann die Zodiac ihre Kunden auch weiterhin mit Service- und Reparaturleistungen dienen.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 28.Januar 1983 erschienen.

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Innerschweizer Firmen an der Fera: Zodiac Communications AG

Neuheiten vorstellen und Kontakte knüpfen – der Auftritt der Kernser Firma an der Zürcher Fera

ZÜRICH – Die Fernseh-, Radio- und Hi-Fi-Ausstellung (Fera) in Zürich diente den teilnehmenden Firmen nicht nur als Image-Messe, sondern auch als Startschuss zur neuen Saison und Plattform für Markttrends. Unter den Ausstellern präsentierte sich auch die Obwaldner Firma Zodiac Communications AG aus Kerns.

Funkgerät mit 40 Kanälen

Die Firma Zodiac Communications AG, Kerns, war hauptsächlich mit Hobby-Funkgeräten an der Fera vertreten. Sie präsentierte neu ein seit dem 1. Januar zugelassenes Mobilfunkgerät mit 40 Kanälen, das sowohl als Portable wie als feste Einrichtung für das Auto erhältlich ist. Von Interesse war am Obwaldner Stand auch ein drahtloses Alarmsystem für Betagte und Behinderte, das allerdings in der Schweiz noch nicht zugelassen ist. Mittels eines Miniatur-Senders, der um den Hals getragen wird, konnte Hilfe – nur durch Drücken der Sendertaste – über das öffentliche Telefonnetz angefordert werden.

Für Simon C. Van Der Pijl von Zodiac brachte die Fera in erster Linie Marktinformationen und Anregungen. «Die Kunden geben uns ihr Feedback über unsere Produkte, und wir kommen an der Front mit den Händlern in Kontakt», bemerkte er.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 31. August 1984 erschienen.

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«Fera»-Trend 1985: Immer kleiner, immer besser!

Acht Innerschweizer Aussteller an der 57. Radio-, Fernseh- und Hi-Fi-Ausstellung

ZÜRICH – Unter den Innerschweizer Ausstellern an der 57. Fera in den Zürcher Züspa-Hallen präsentierte sich auch in diesem Jahr die Kernser Spezialistin für drahtlose Kommunikation, Zodiac Communications AG.

Immer mehr Funkkanäle

Die Kernser Zodiac Communications AG, Spezialistin für die drahtlose Kommunikation, setzte bei der Präsentation ihrer Neuheiten voll und ganz auf die neue Funkgeräte-Generation: Die beiden Paradepferde M 4040 und M 244, beide mit einer 4-Watt-Leistung, verfügen über 40 Kanäle, wobei sich zwei Kanäle als «Prioritätskanäle» programmieren lassen.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 29. August 1985 erschienen.

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Mobil-Telefone: Die Preise fielen zum «Fera»-Start

Innerschweizer Präsenz an der Fera lässt nach: Nur noch drei Anbieter

ZÜRICH – 102 Weltpremieren und sechs Prototypen – das sind die Geburtstagsgeschenke, die die Fernseh- und Radio-Ausstellung (Fera) ihren Besuchern macht. Zum 60. Mal nämlich öffnete gestern die ehemalige Radioausstellung – heute in Europa die bedeutendste Ausstellung der Heimelektronik – auf dem Zürcher Messegelände ihre Tore. Neben der zunehmenden Digitalisierung der Heimelektronik-Geräte setzt auch die mobile Kommunikation Schwerpunkte. Die Innerschweizer Delegation für die Fera 88 ist klein geworden: Noch drei Anbieter sind bis zum 5. September dabei.

Ba. Einer von ihnen, die Kernser Zodiac Communications AG, erlebte einen unruhigen Fera-Start. In der Nacht auf Mittwoch musste das Obwaldner Unternehmen seine Preisliste korrigieren. «Ein Schneeball-Effekt, weil ein Anbieter damit angefangen hat», begründete Verkaufsleiter Willi Guggenheim gestern die neuen Preise. Dem Konsument kann's zumindest vordergründig recht sein: Das NEC-Autotelefon, das von Zodiac in der Schweiz vertrieben wird, kostet in der Grundausführung mit Mikrofon zur handfreien Bedienung statt 5580 nur noch 4580 Franken. Tiefere Preise – aber warum die Aufregung? Willi Guggenheim: «Erstens ist das der Todesstoss für jede Schweizer Eigenentwicklung, und zweitens wirft uns das das ganze Budget über den Haufen. Mit einer relativ grossen Marge sollten nämlich die Vorabinvestitionen der Vorjahre abgedeckt werden, damit wird's jetzt nichts.

Bei Zodiac jedoch setzt man weiter auf Qualität, rät dem Kunden seit dem Abschlag zur genauen Prüfung des Preis-/Leistungs-Verhältnisses – und bietet Anschlussgeräte an. Die Fera-Neuheit: Ein in Kerns entwickeltes Interface, das den einfachen Anschluss eines mobilen Telefax-Gerätes an ein Mobiltelefon erlaubt. Und zwar ohne die umständliche Montage von Zusatzgeräten.

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 1.September 1988 erschienen.

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Import und Generalvertretung für die Schweiz: ZODIAC


ZODIAC
Offizieller Ausrüster der Schweizer Olympia-Mannschaft

Zodiac Communications AG
6064 KERNS
Tel. 041-66 01 01 · Telefax 041-66 56 1

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Diese Werbung ist im Luzerner Tagblatt am 3.September 1988 erschienen.

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Zodiac AG Kerns: Umsatz verbessert

Die Kernser Unternehmung will dem Natel-C in der Schweiz zum Durchbruch verhelfen

KERNS – Die in Kerns etablierte Zodiac Communications AG hat 1987 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert. Ohne auf genaue Zahlen über den Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr einzugehen, erwähnte der geschäftsführende Direktor Roland M. Zerr gegenüber dem «Tagblatt», dass er mit dem Geschäftsergebnis 1987 gemessen am Vorjahr zufrieden sei.

Für das laufende Jahr ist Roland M. Zerr sehr zuversichtlich und rechnet mit einer Verdoppelung des Ergebnisses. Die Kernser Unternehmung beschäftigt 18 Personen, das sind 8 mehr als noch vor einem Jahr.

Nun tritt die Zodiac AG auch als offizieller Ausrüster der Schweizer Olympiamannschaft für Calgary und Seoul auf. Das in Kerns domizilierte Handelsunternehmen rüstet Delegationsmitglieder mit NEC Mobildtelefonen aus. Für das Olympia-Millionenspiel der Schweizer Sporthilfe stellt die Zodiac wertvolle Preise zur Verfügung.

Mit einem neuen Management trägt die 1969 gegründete Firma erheblich dazu bei, dem Natel-C in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Das NEC-Mobiltelefon stammt von einem der führenden High-Tech-Hersteller in Japan und ist zusammen mit Ingenieuren von Zodiac entwickelt worden. Es unterscheidet sich wesentlich von zahlreichen Konkurrenzprodukten. Einmal ist es absolut freihändig zu bedienen, was erhöhte Verkehrssicherheit gewährleistet. Anderseits zeigen erste Untersuchungen, dass es im Betrieb geringe Fehlerquoten aufweist.

Der geschäftsführende Direktor Roland M. Zerr gibt sich bezüglich der Verbreitung dieser Anlagen optimistisch: «Wir sind davon überzeugt, dass die Schweiz in Zukunft zu den Ländern mit den meisten Mobiltelefonen zählen wird.»

Bei der Konfiguration mit den vier Natelzentralen in Lausanne, Luzern, Zürich und Chur sind 150 000 Anschlüsse möglich. Für den Beginn der neunziger Jahre plant die PTT einen Ausbau auf 300 000 Anschlüsse.

Von Markus Villiger
Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 10 Februar 1988 erschienen.

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Kommunikationsspezialist auf dem Weg zurück

Zodiac setzt auf drahtlose Telefonie

KERNS – Die Firma Zodiac aus Kerns war einst im Geschäft mit den mobilen Telefonen vorne mit dabei. Vor zwei Jahren hat ihr Lieferant jedoch die Fabrikation der Natel-Geräte für die Schweiz eingestellt, was den Kernser Kommunikationsspezialisten hart traf. Inzwischen hat man auf die drahtgebundene Telefonie umgesattelt und befindet sich nun auf dem besten Weg dorthin zurück, wo man einst war.

«Wir stehen heute auf drei Beinen», erklärt Thomas von Arx, Geschäftsführer der Zodiac Communications AG. «Zum einen werden in Kerns Geräte für den Berufsfunk, das heisst wie beispielsweise für Polizei, Feuerwehr, und Transportunternehmen etcetera, entwickelt und vertrieben. Des weiteren enthält das Angebot auch Apparate für einen kleineren Anwendungsbereich, etwa eine Baustelle. Das dritte Wirkungsfeld der Zodiac heisst drahtlose Telefonie und ist im Aufbau begriffen. Angeboten werden in diesem Segment von den PTT bewilligte Telefonanlagen.

«Bis vor zwei Jahren haben wir Natel-Geräte der Firma NEC vertrieben. Dann hat aber NEC die Fabrikation dieser Geräte für den Schweizer Markt gestoppt, was bei uns zu einem massiven Einbruch führte», berichtet Thomas von Arx. Kurz zuvor haben allerdings die PTT ihr Monopol bei den Telefonanlagen gelockert, was der Zodiac erlaubte, auf die drahtgebundene Telefonie umzusetzen. «Wir haben Boden gut gemacht, sind aber noch nicht da, wo wir einst waren.» Der Geschäftsführer der Zodiac erwartet jedoch für die nähere Zukunft zweistellige Zuwachsraten.

Mit dem Einbruch bei den mobilen Telefonen ist die Zodiac von einst 35 auf heute 12 Mitarbeiter zusammengeschrumpft. Im Zuge des Wiederaufbaus ist die Unternehmung zurzeit auf der Suche nach technischem Fachpersonal.

Neben der Zodiac Communications AG in Kerns besteht in Schweden und Norwegen noch jeweils eine Schwesterfirma. «Wir haben aber keine Holding-Struktur», betont von Arx. Alle drei Firmen gehören einem in Luzern wohnhaften schwedischen Staatsangehörigen, der auch das Kernser Haus in den späten sechziger Jahren gegründet hat. Die drei Firmen kooperieren in Forschung sowie Entwicklung und lassen ihre Produkte unter der Aufsicht der Kernser Unternehmung in Fernost herstellen.

Im Telefonbereich vertreibt die Zodiac ausschliesslich Geräte, die nach den einschlägigen PTT-Richtlinien gebaut und geprüft werden. Besonders stolz ist man in Kerns auf einen neuen Drei-Linien-Wähler mit der Typenbezeichnung «Zodiac Super 308». Das Gerät ist für Kleinbetriebe konzipiert, die sich eine aufwendige Hauszentrale sparen, trotzdem aber mehr als eine Amtslinie führen wollen. Der Wähler erlaubt den Anschluss von acht internen Linien an drei externe. Eine weitere Neuheit im Zodiac-Sortiment stellt das Haustelefon «Freedom 20» dar.

Thomas von Arx, seit wenigen Monaten Geschäftsführer der Zodiac Communications AG, will das Kernser Unternehmen wieder dahin zurückführen, wo es einst war.
 

Dieser Artikel ist im Luzerner Tagblatt am 19.Sptember 1991 erschienen.

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Nachwort: Das Ende einer Ära

Rückblick auf die Entwicklung und das Aus der Zodiac Communications AG

Die hier dokumentierten Jahre bis 1991 zeigen eine Firma im ständigen Wandel zwischen Krisenbewältigung und Innovation. Was in den späten 80ern als ambitionierter Neuanfang und die Rückkehr zu den Wurzeln begann, sollte jedoch der letzte große Kraftakt der Zodiac Communications AG sein.

Der Schritt über die Verlegung des Firmensitzes nach Alpnach Dorf im Jahr 1996 markierte zwar noch einmal eine physische Veränderung, doch der rasante und gnadenlose Wandel der Telekommunikations- und Funktechnik forderte letztlich seinen Tribut. Auch wenn dieser Weg das Unternehmen nicht vor dem wirtschaftlichen Ende bewahren konnte und die Geschichte 1998 im Konkurs endete, bleibt Zodiac als wichtiger und prägender Akteur der Schweizer Telekommunikationsgeschichte in Erinnerung – als spannendes Zeitdokument einer Epoche, in der die moderne Vernetzung der Schweiz ihre Anfänge nahm.

Anmerkung des Verfassers: Da dieses Pressearchiv im Jahr 1991 endet, basieren die erwähnten Ereignisse der späten 90er-Jahre auf meiner eigenen Recherche und Schlussfolgerung; sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit ergeben, auch Artikel nach 1991 zu sichten,
wird diese Chronik entsprechend ergänzt.




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